Was Eltern am Playnitive-Kuscheltier einstellen können
Das Kuscheltier hat keinen Bildschirm und kein eigenes Menü, deshalb fällt jede Entscheidung in der Eltern-App: wann damit gespielt werden darf, wie es spricht, wie laut und wie hell es ist, wer es außer dir noch sieht und wann es schlafen geht.
- Wo du alles findestIn der kostenlosen Eltern-App
- Wer es ändern kannJeder Elternteil mit Zugriff
- Ab wann es giltAb der nächsten Antwort
Eine App, ein Kuscheltier, keine versteckten Einstellungen
Alles auf dieser Seite findest du in der App, die du bei der Einrichtung einmal installierst, und nichts davon kostet extra. Das Kuscheltier selbst hat einen Knopf und ein Licht: Es ist bewusst kein Gerät, das ein Kind umstellen kann.
- Öffne die App, tippe in der Liste „Geräte“ auf das Kuscheltier, und schon bist du in seinem Gerätemenü. Von diesem Menü aus erreichst du jede der Einstellungen weiter unten.
- Eine gespeicherte Änderung erreicht ein eingeschaltetes Kuscheltier innerhalb von Sekunden. Du musst also selten auf die nächste Antwort warten und nie etwas neu starten.
- Über Zeitfenster und Abo wacht unser Server, nicht das Kuscheltier. Deshalb gelten sie auch, wenn dein Handy ausgeschaltet oder gar nicht zu Hause ist.
Lege fest, wann das Kuscheltier benutzt werden darf
Du kannst dem Kuscheltier für jeden Tag der Woche ein Zeitfenster geben, und außerhalb davon startet ein Druck auf seinen Knopf kein Gespräch. Der Hauptschalter und die täglichen Zeitfenster liegen beide in der App unter „Profileinstellungen“.
Gerätemenü, dann „Profileinstellungen“, dann „Spielerlaubnis“
- „Spielen erlaubt“ ist der Hauptschalter. Schaltest du ihn aus, beginnt das Kuscheltier gar kein neues Gespräch mehr: Sein Licht wird lila, damit du siehst, warum.
- „Tägliches Zeitlimit“ legt für jeden Tag der Woche eine Start- und eine Endzeit fest. Typisch sind etwa 16:00 bis 19:30 Uhr an Schultagen und 09:00 bis 20:30 Uhr am Wochenende.
- Du kannst jeden Tag auch ganz ausgeschaltet lassen, dann bleibt das Kuscheltier an diesem Tag komplett still.
- Die Prüfung läuft auf unserem Server, einmal pro Frage, anhand der Uhrzeit in deiner Zeitzone. Das Kuscheltier hat keine eigene Uhr und braucht auch keine.
- Eine Antwort, die gerade gesprochen wird, wird nie abgeschnitten. Endet das Zeitfenster, wird erst die nächste Frage abgelehnt, und das Kuscheltier gibt statt einer Antwort ein kurzes Signal.
Was dein Kind davon merkt
Innerhalb des Zeitfensters ist alles wie immer: Knopf drücken, sprechen, Antwort bekommen. Außerhalb davon leuchtet das Kuscheltier lila und bleibt still, und Kinder deuten das genauso wie bei einem Spielzeug mit leeren Batterien.
Mach die Antworten kürzer und einfacher
Mit „Einfaches Gespräch“ spricht das Kuscheltier so, wie es ein anderes Kind tun würde: ein oder zwei kurze Sätze, manchmal nur ein paar Wörter, und es stellt keine Gegenfrage, nur um das Gespräch am Laufen zu halten.
Gerätemenü, dann „Profileinstellungen“, dann „So verhält sich das Kuscheltier“
- Es ist ein einziger Schalter, und er ändert die Länge und den Ton der Antworten, nicht die Themen. Das Kuscheltier beantwortet weiterhin dieselben Fragen, nur kurz.
- Das passt zu jüngeren Kindern, zu Kindern, die ein gesprächiges Spielzeug anstrengend finden, und zur halben Stunde vor dem Schlafengehen.
- Ist der Schalter aus, antwortet das Kuscheltier in normaler Länge und stellt eine Gegenfrage, damit das Gespräch weitergeht.
- Auch das Alter und die paar Zeilen, die du auf demselben Bildschirm über dein Kind schreibst, prägen die Antworten. „Einfaches Gespräch“ ist der grobe Regler, das Profil der feine.
Wie laut es spricht, wie hell es leuchtet
Für die Lautstärke der Antworten und für das Statuslicht gibt es je einen Schieberegler von null bis hundert Prozent, auf demselben Bildschirm wie die übrigen Einstellungen zum Verhalten des Kuscheltiers.
Gerätemenü, dann „Profileinstellungen“, dann „So verhält sich das Kuscheltier“
- „Lautstärke der Antworten“ bestimmt, wie laut das Kuscheltier spricht. Wohnzimmer und Kinderzimmer brauchen selten denselben Wert.
- „LED-Helligkeit“ bestimmt, wie stark das Statuslicht leuchtet. Auch bei einem niedrigen Wert bleibt ein schwaches Leuchten, sodass das Licht im dunklen Zimmer noch zu erkennen ist, ohne den Raum zu erhellen.
- Beides zusammen macht aus einem Spielzeug fürs Wohnzimmer eines für den Nachttisch: leise Stimme, gedämpftes Licht.
- Werden die Batterien schwächer, spricht das Kuscheltier von selbst leiser, damit sie länger halten, ganz gleich, wie der Regler steht. Sinkt die Lautstärke merklich, ist das dein Zeichen, die Batterien zu wechseln.
Schick das Kuscheltier vom Handy aus schlafen
„Schlafen legen“ im Gerätemenü schickt das Kuscheltier sofort schlafen. Danach ist es nicht erreichbar, bis jemand seinen Knopf drückt: Es kann nicht antworten und lässt sich auch nicht durch Ansprechen wecken.
Gerätemenü, dann „Schlafen legen“
- Die App fragt nach einer Bestätigung, weil das Kuscheltier dabei in den Händen von jemand anderem verstummt.
- Das funktioniert nur, solange das Kuscheltier online ist. Ein Kuscheltier, das schon schläft, ausgeschaltet oder nicht im Netz ist, kannst du über die App nicht schlafen legen.
- Bleibt das Kuscheltier eine Weile unbenutzt, schläft es von selbst ein, um die Batterien zu schonen. Schlafen legen führt in genau diesen Zustand, nur früher.
- Ein Druck auf seinen Knopf weckt es, und nach wenigen Sekunden ist es bereit.
- Der Vorgang wird im Elternbereich vermerkt, so sieht auch der andere Elternteil, dass das Kuscheltier schlafen gelegt wurde und nicht etwa kaputt ist.
Das ist kein Ausschalter
Der Schlafmodus beendet das Gespräch und schont die Batterien, schaltet das Kuscheltier aber nicht aus. Schalte vor einer längeren Pause den Batteriehalter aus und nimm die Batterien heraus.
Es merkt sich die WLANs, mit denen es schon verbunden war
Das Kuscheltier speichert bis zu fünf WLAN-Netze und kommt ohne dein Zutun wieder online. Nimmst du es zu den Großeltern oder in den Urlaub mit, musst du es also nicht neu einrichten. Es verbindet sich mit dem gespeicherten Netz, das es gerade tatsächlich empfängt.
Gerätemenü, dann „Mit dem Internet verbinden“
- Beim Aufwachen probiert das Kuscheltier zuerst das zuletzt benutzte Netz, ohne nach anderen zu suchen. Zu Hause ist das fast immer das richtige, und weil die Suche entfällt, ist es schneller wieder online.
- Ist dieses Netz nicht da, sucht es und verbindet sich mit dem stärksten gespeicherten Netz in Reichweite. Nichts zu drücken, nichts auszuwählen.
- Richtest du es in einem Netz ein, das es schon kennt, brauchst du kein Passwort. Die App fragt das Kuscheltier, welche Netze es gespeichert hat, markiert sie in der Liste als „Gespeichert“, und das Kuscheltier verbindet sich mit seiner eigenen Kopie des Passworts.
- Ein sechstes Netz verdrängt das am längsten nicht genutzte, und ein Netz, mit dem es sich erfolgreich verbindet, rückt wieder an den Anfang der Liste.
- Hat sich das Passwort inzwischen geändert, meldet das Kuscheltier, dass das Netz es abgelehnt hat, und die App fragt dich nach dem neuen. So bleibt ein Fehler nie unbemerkt.
- Hältst du den Knopf des Kuscheltiers etwa fünf Sekunden lang gedrückt, werden alle fünf auf einmal gelöscht. Das ist der richtige Schritt, bevor du das Kuscheltier an jemand anderen weitergibst, und sonst brauchst du ihn nicht.
Die Passwörter bleiben auf dem Kuscheltier
Ein WLAN-Passwort, das im Kuscheltier gespeichert ist, kommt nie wieder heraus: Die App fragt nur die Namen der gespeicherten Netze ab, sonst nichts. Auch diese Namen bleiben auf deinem Handy. Wir bekommen sie nicht, und sie fließen in keine Analyse ein, denn eine Liste von Netzwerknamen verrät den Standort eines Zuhauses genauer als eine Adresse.
Wo du welche Einstellung findest
Alles verteilt sich auf zwei Bildschirme. Ins Gerätemenü kommst du, wenn du in der Liste „Geräte“ auf ein Kuscheltier tippst, und „Profileinstellungen“ ist eine Zeile in diesem Menü.
- Spielen erlaubt, tägliches Zeitlimit
- In den Profileinstellungen, unter „Spielerlaubnis“
- Einfaches Gespräch
- In den Profileinstellungen, unter „So verhält sich das Kuscheltier“
- Lautstärke der Antworten, LED-Helligkeit
- In den Profileinstellungen, unter „So verhält sich das Kuscheltier“
- Name, Alter und Beschreibung des Kindes, Name des Kuscheltiers
- In den Profileinstellungen, unter „Über das Kind“
- Mit dem anderen Elternteil teilen
- Im Gerätemenü
- Schlafen legen
- Im Gerätemenü
Im selben Menü findest du außerdem den WLAN-Assistenten, die Geschichten, das Abo, das Firmware-Update und die Anleitung in der App. Der Schnellstart führt dich durch die Punkte, die du am ersten Tag brauchst.
Die App ist kostenlos, und alle Einstellungen stecken darin
Die Eltern-App installierst du einmal, bei der Einrichtung, und sie ist dieselbe für jedes Kuscheltier im Haus. In der App gibt es nichts zu kaufen: Die Einstellungen auf dieser Seite gehören zum Kuscheltier.
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